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Schongegarter Gulaschgenuss.

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Aufgrund turbulenter Zeiten ist es hier letztlich ziemlich ruhig geworden. Dafür echt SORRY! Also: Spinnweben vom Blog geschüttelt, der hier übrigens in der Zwischenzeit ganz sang- und klanglos ein Jahr alt geworden ist, und als Entschädigung ein köstliches Rezept aus dem SlowCooker aus dem Ärmel geschüttelt. Denn wenn wir schon von Stress sprechen – ein Schongarer ist ideal für turbulente Tage, weil er einem fast alle Arbeit abnimmt. Ok, wegräumen und Geschirr spülen kann er noch nicht, aber wir arbeiten daran 😉

Also, nach einiger Schonzeit hier das Schongarer-Rezept:

 
Was braucht man?

  • 1,5 kg Zwiebeln
  • 1,5 kg Rindergulaschfleisch (wenn möglich, Weiderind)
  • 4 EL Balsamico
  • 2 Knoblauchzehen
  • 425 ml Wasser (wir hatten noch einen winzigen Rest selbstgemachten Rinderfond über und dazu gegeben)
  • 2 TL Kümmel
  • 1 bis 2 TL Majoran
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 EL Paprikapulver (2 davon edelsüß, 1 scharf)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Kakaopulver
  • Gemüse nach Wahl, bei uns: 3 Peterwurzen, 2 Pastinaken, 4 Karotten

 

Was macht man?

  • Die Zwiebeln schälen und klein hacken (Ja, das ist ganz viel „tränenreiche Arbeit“ bei fast zwei Kilo Zwiebeln. Am besten Unterstützung zum gemeinsamen Heulen holen).
  • Gulaschfleisch in „papperlfreundliche“ Stücke schneiden, falls noch nicht vom Metzger geschnitten.
  • Gemüse schälen und ebenfalls beissfreundlich schneiden.
  • Nun werden die Zwiebeln in Fett nach Wahl gut in der Pfanne angeschwitzt und kommen dann schon mal in den Schongarer. Dasselbe passiert mit dem Fleisch.
  • Und jetzt, ganz supereasy, kommen einfach alle restlichen Zutaten hinzu. Den Schongarer auf LOW und ca. 8,30 Stunden einschalten. Nach dieser Zeit serviert er euch einen köstlich duftenden Gulaschgenuss. Ach, ich liebe dieses Gerät =D

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Saftiges Huhn mit Lauchsauce. Natürlich aus dem … richtig, SlowCooker.

DSC02623-korrWir haben unsere SlowCooking-Sucht auf ein neues Level gehoben und uns an ein ganzes Huhn aus dem Schongarer gewagt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich wirklich so ein komplettes Tier gewaschen und in es „reingegriffen“ 😀 Ein anfänglich seltsames Gefühl, das erst mal für Gekicher sorgte. Aber ich finde, wer gerne gutes Fleisch isst, darf sich nicht scheuen, das ganze Tier bzw. so viel wie möglich davon zu verarbeiten. Man sollte sich mit Herkunft, der Haltung und optimalen Verarbeitung beschäftigen. Und darf sich vor dem Produkt im Urzustand nicht „grausen“.

Aber zurück zum Thema. Hier kommt unser Huhn aus dem SlowCooker, inspiriert von meinem Lieblingskochbuch „Nom nom Paleo“. Ohne diesem Rezept wären wir wohl nie auf die geniale Idee gekommen, eine Sauce aus Lauch zu zaubern.

Achtung: Die Beilage ist bei diesem Rezept nicht dabei. (Wir haben uns für Gemüse mit Zucchini, Paprika, Ingwer, Karotten und Chicoree entschieden).

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Was braucht man?

  • 1 ganzes Biohuhn (ohne Eingeweide bzw. Eingeweide im Sackerl)
  • 1 wirklich große, ganze Stange Lauch
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Fischsauce
  • Edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 Tasse Wasser 😉
  • Salz, Pfeffer
  • Ghee oder Fett nach Wahl

 

Was macht man?

Das Huhn wird gründlich innen und außen gewaschen und gesalzen. Lauch und Knoblauch werden in kleinere Stücke geschnitten und in einer Pfanne mit Fett nach Wahl angebraten. Dann kommen Tomatenmark und Wasser hinzu. Ca. acht bis zehn Minuten köcheln lassen. Nun kommt das Lauchgemüse in den SlowCooker, das Huhn wird darauf gesetzt (Brust nach unten). Mit Gewürzen und Fischsauce verfeinern und sechs Stunden auf LOW im Schongarer garen lassen (je nach Größe des Huhns, aber sechs Stunden sind eigentlich das Maximum).

Wenn der SlowCooker seine Arbeit beendet hat, darf das Huhn für 20 Minuten im Ofen rasten. In der Zwischenzeit wird das Lauchgemüse mit dem Stabmixer püriert.

Das Huhn zerteilen und mit der dicken, aromatischen Lauchsauce bedecken. So gut und zart haben wir Huhn noch nie gegessen!

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Messer überflüssig: Stifado aus dem SlowCooker.

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Wir haben unser wunderbares Weihnachtsgeschenk, den SlowCooker, eingeweiht.

Dieser nimmt so viel Arbeit ab: Einfach die Zutaten in das Gerät geben, auf LOW oder HIGH einstellen und werken lassen. Selbständig übernimmt der Schongarer die ganze Arbeit, das Gericht wird auf Niedrigtemperatur gegart und kann ruhig unbeaufsichtigt bleiben. Und das Beste: Fleisch wird einfach superzart – Messer sind fast überflüssig. Wie bei diesem herrlichen Stifado, einem griechischen Schmorgericht.

Wir haben das Fleisch mit Rotwein mariniert. Ok, das ist nicht wirklich Paleo. Aber hier machen wir gerne mal eine kleine Ausnahme, und wir wollen ja Paleo vorstellen, wie wir es leben.

Hier also das Rezept zum SlowCooking-Genuss. ACHTUNG: Das Fleisch wird am besten über Nacht oder mind. ein paar Stunden vorher mariniert!!

Was braucht man (für den 6,5 Liter SlowCooker, hier kann man von 8 Personen ausgehen oder hat ganz viel zum Einfrieren)?

  • 1,2 kg Schweineschopf (Nacken)
  • 1 kg Rindfleisch zum Schmoren, z.B. Rostbraten
  • 5 rote Zwiebeln
  • 2 Dosen geschälte Tomaten (= 800 g)
  • 3 EL Tomatenmark oder mehr
  • 3/4 Zitrone
  • 1 Zucchini
  • 1 Melanzani

 

 

 

Für die Marinade:

  • 3 Pimentkörner
  • 9 Nelken
  • 9 Knoblauchzehen
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 1/2 Zimtstangen
  • 5 TL Oregano
  • 200 ml Rotwein (z.B. griechischen Kouros)
  • 8 Esslöffel Balsamico
  • Salz und Pfeffer

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Was macht man?

  • Piment und Nelken zermörsern.
  • Den Knoblauch hineinpressen, Oregano, Salz und Pfeffer hinzugeben und gut verrühren.
  • Das Fleisch in große Würfel schneiden und mit der Marinaden-Masse sowie Rotwein und Balsamico marinieren. Am besten über Nacht oder so lange, wie möglich.
  • Ist das Fleisch bereit, gehts los. Die Zwiebeln, Zucchini und Melanzani in grobe Stücke schneiden.
  • Das Fleisch und das Gemüse kurz in der Pfanne anbraten und dann alles in den Slow Cooker geben. Nun die Tomaten dazu geben, die Lorbeerblätter, die Zimtstangen. Mit etwas Wasser bedecken.
  • Neun Stunden auf LOW im SlowCooker kochen. Nicht den Deckel öffnen, den Schongarer kann man sorglos sich selbst überlassen.
  • Nach dem Öffnen haben wir noch etwas Tomatenmark hinzugefügt und mit Salz und Pfeffer nachgewürzt.