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Mampf, mampf: Pastinaken-Stampf.

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Im Laufe einer ausgefüllten Arbeits-Woche fragt man sich schon mal: Will ich heute wirklich noch „aufkochen“? Doch bisher hat es sich immer gelohnt und mir eher Energie gegeben als entzogen (das Zusammenräumen hinterher … ist eine andere Geschichte ^^).  Heute gibt es ein Rezept rund um eines meiner Lieblings-Gemüse: die Pastinake. Diese wunderbare Wurzel findet man in größeren Supermärkten und natürlich im Bioladen, ca. von Oktober bis März (ein klassisches Herbst- bzw. Wintergemüse). „Begleitet“ (wie nobel das klingt *g*) wird sie hier von Hähnchen in Kokosmilch mit Paprika.

 

Was braucht man (für vier Personen)?

  • Vier Hähnchenfilets
  • Ca. 900 g Pastinaken
  • 1 Kurkuma-„Würmchen“ (oder etwas geriebenen Kurkuma)
  • Sesamöl/Sesamgewürz
  • 2 Paprika
  • Kokosmilch/Kokoscreme
  • Fett nach Wahl (Kokosöl/Ghee/Butter)
  • Salz/Pfeffer

 

Was macht man?

  • Pastinaken schälen.
  • Jetzt die Pastinaken, die Paprika und die Hähnchenfilets in kleine Stücke schneiden.
  • In einem mittleren Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Pastinaken hineingeben.
  • Etwas zeitversetzt die Hähnchenfilet-Stücke in einer Pfanne mit Kokosöl bzw. Fett nach Wahl anbraten. Dann die Paprikastücke dazugeben.
  • Jetzt etwas Kokosöl/Kokoscreme hinzufügen und das Ganze vor sich hinsimmern lassen. Eventuell mit etwas Tapiokastärke eindicken (wenig!).
  • Nach ca. 15 bis 20 Minuten sind die Pastinaken weich. Wasser durch ein Sieb abgießen und Pastinaken stampfen (mit einem Stampfer geht das am besten. Man kann aber ausnahmsweise auch einen Pürierstab benutzen, denn hier verhält sich die Pastinake anders als die Kartoffel, die beim Verarbeiten mit dem Pürierstab Fäden zieht und, auf gut österreichisch, so richtig “schlatzig” wird).
  • Püree mit etwas Butter (ev. etwas Sahne), Kurkuma, Salz, Pfeffer und Sesam verfeinern.
  • Hähnchenfilets abschmecken (mit Sesamöl, Sesamgewürz, Kurkuma).
  • Servieren und genießen.

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Einfach hip: Paprika-Dip.

Inspiriert von meiner absoluten „Paleogöttin“ Michelle Tam. In ihrem Rezept heißt es „Paprika-Sriracha“. Ein Zungenbrecher. Aber auch einnom nom Sriracha1 Gaumenschmeichler.

 

Was braucht man?

  • Eine große Packung rote Spitzpaprika (sicher fünf bis sieben Paprikas. Papriken?)
  • 1/3 Tasse Apfelessig
  • Knoblauch (zerdrückt), nach Belieben
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Honig
  • Chili-Pulver
  • Pfeffer

Was macht man?
Paprika klein hacken (die „Innereien“ entfernen). Knoblauch zerdrücken. Alles zusammenfügen und in einem Mixer mixen, bis eine schöne, cremige Konsistenz entstanden ist. Jetzt kommt alles in einen kleinen Kochtopf, wird kurz aufgekocht und soll dann circa 10 bis 15 Minuten vor sich hin „simmern“ (bis die Sauce nicht mehr so nach roher Paprika riecht. Das kann man nicht beschreiben, aber wenn ihr es riecht, wisst ihr, was ich meine.).

Nun noch nach Belieben abschmecken und würzen. Fertig ist die Sriracha, der Dip, die Sauce oder wie immer man es nennen mag. Sie schmeckt auch warm gut, ist aber ein idealer, kalter Dip für Paleo-Nuggets, toll auf einem Omelette, zu Fleisch und vielem anderen. Man kann sie gerne auch sehr scharf machen, wenn man mag. Ich mag es, wenn man die Süße des Honigs gut rausschmeckt. Die Sriracha ist im Kühlschrank sicher eine Woche haltbar. Auch ein schönes Mitbringsel/Gastgeschenk, wie ich finde.nom nom Sriracha