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Gefüllte Laibchen. Genuss in Hülle und (mit) Fülle.

DSC01980Mein Loblied auf faschierte Laibchen wird weiter gesungen 😀 (Kurze Erklärung: Faschiertes wird bei uns im Ösiland Hackfleisch genannt, das traditionell je zur Hälfte aus Rind- und Schweinefleisch besteht). Dieses Mal erhalten sie eine köstliche Füllung, die mein Herr H. gezaubert hat. In diesem Rezept dreht sich alles nur um diesen köstlichen Kern der Laibchen … natürlich gehört eine Gemüsebeilage dazu, um ein vollständiges Menü zu servieren.

 

Was braucht man für die Füllung?

  • Tomatenmark
  • Gemörserte Pinienkerne
  • Parmesan, fein gehobelt
  • Zum Würzen: Thymian, Oregano und Rosmarin nach Belieben
  • Eventuell: Etwas Sesam zum Wälzen

Dazu natürlich: gemischtes Hackfleisch/Faschiertes, Ei und etwas Mehlersatz wie Kokosmehl oder gemahlene Mandeln, um Laibchen zu formen, sowie eine Gemüsebeilage nach Wahl.

 

Was macht man?

Das Mischverhältnis laut meinem Herrn H. ist 1:1:1 … also z.B. 1 EL Tomatenmark, 1 EL Pinienkerne und 1 EL Parmesan (je nach Menge des faschierten Fleisches/Hackfleisches). Die Füllung wird gut vermengt und mit den mediterranen Gewürzen versehen. Das Faschierte wird nun mit Ei und etwas paleotauglichem Mehl (Kokosmehl, Tapioka, Mandelmehl oder ähnlichem) verknetet. Nun aus dem Fleisch Laibchen formen, in jedes Laibchen die Paste hineindrücken und einarbeiten. Wenn ihr mögt, die Laibchen vor dem Anbraten in Sesam wälzen.

In Fett nach Wahl auf beiden Seiten langsam rausbraten, bis sie eine schöne braune Farbe haben.

 

 

 

 

 


Faschierte Laberl, die Erste.

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Ich liebe faschierte Laberl/Laibchen/Hackbällchen oder wie immer man sie nennen mag.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sie zuzubereiten, dass sie immer wieder kulinarisch überraschen. Darum wird das bestimmt nicht das letzte Hackbällchen-Rezept von meinereiner bleiben. Teil 1 startet mit einer exotischeren Variante!

 

Was braucht man (für 2 Personen)?

 

Für das Gemüse:

  • 1 kleinen Brokkoli
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 Karotten
  • 1 rote Paprika
  • Kokosmilch oder Kokoscreme
  • Zum Würzen ebenfalls Muskatnuss, Piment, ev. etwas Kurkuma, Salz und Pfeffer

 

Was macht man?

  • Ei, Mehlersatz (Mandeln oder Kokosmehl) und Gewürze in die Hackfleischmasse geben und alles gut durchkneten. Aus der Masse Bällchen beliebiger Größe formen.
  • Gemüse waschen (schälen) und kleinschneiden.
  • Hackbällchen in einer Pfanne mit Kokosöl oder Ghee anbraten (zuerst mit etwas mehr Hitze, dann reduzieren).
  • In einer zweiten Pfanne den Lauch in Kokosöl oder Ghee anbraten (nicht braun werden lassen), dann Karotten hinzugeben. Nach ein paar Minuten dürfen sich Brokkoli und Paprika dazugesellen. Alles gut anbraten und mit etwas Kokosmilch aufgießen. Muskatnuss darüber reiben, mit Piment, ev. etwas Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Hackbällchen waren bei mir nach ca. 15 Minuten durch, das hängt stark von ihrer Größe ab. Ich mache immer ein „Probier-Hackbällchen“ dazu, zum Test-Aufschneiden. Bei qualitativem Hackfleisch können die Laibchen/Bällchen innen ruhig noch etwas rosé sein.

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Mahlzeit!