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Matsaman Curry. Bringt Könige zum Dichten.

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Ich will euch ja nicht mit thailändischen Rezepten überfluten, meine Lieben. Aber das muss einfach sein. Unser absolutes Lieblings-Curry aus den Flitterwochen: Matsaman oder Massaman (bzw. auch „Moslem-Suppe“) genannt. Im Internet ist zu lesen, dass der thailändische König von diesem Curry so angetan war, dass er ihm ein eigenes Gedicht widmete (Dieses wird sogar in der Grundschule auswendig gelernt und lautet in Auszügen so: Masama, Juwel in meinen Augen, duftender Kreuzkümmel, scharfer Geschmack. Jeder Mann, der von ihrem Curry kostet, kann nicht umhin, von ihr zu träumen …) 😀

Es gibt dazu viele unterschiedliche Rezepte und man kann mit den verschiedensten Gewürzen experimentieren. Wir haben es uns etwas bequem gemacht und direkt aus Thailand eine Paste mitgebracht! Ich bin mir aber sicher, dass man sich hier auch selber austoben kann bzw. unsere Asialäden da einiges zu bieten haben.

 

  Was braucht man (für ca. vier Portionen)?

  • Matsaman Curry-Paste oder Gewürz, ein Beutelchen
  • Fisch-Sauce (schwierig, eine ohne Zucker zu finden 🙁 )
  • 3 Lorbeer-Blätter
  • 1 Zimtstange
  • 2 Handvoll Cashew-Nüsse
  • 2 Paprika
  • 2 Dosentomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 Handvoll Kartoffeln (essen nicht alle Paleoaner, hier kann man auf Süßkartoffeln ausweichen)
  • 4 Hühnerfilet (Wildhendl bevorzugt, bei uns waren es ca. 650 g)
  • 2 rote Zwiebeln (im Original-Rezept ist von Schalotten die Rede, aber mein Mann liiiiiiebt rote Zwiebeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Teelöffel Palmzucker
  • Kokosöl bzw. Fett nach Wahl
  • Koriander zum Garnieren

 

Was macht man?

  • Die Hühnerfilets in essfreundliche Würfel schneiden.
  • Kartoffeln und Knoblauch schälen und in Würfel scheiden.
  • Die Paprika und die Zwiebeln werden in Streifen geschnitten.
  • Die Matsaman-Paste wird in Kokosöl angebraten, dann die Zwiebeln und der Knoblauch hinzugegeben.
  • Kartoffeln anrösten, eine Dose Kokosmilch hinzufügen. Nun 2 Dosentomaten, aber ohne Saft. Die Zimtstange und die Lorbeerblätter hineingeben und alles ca. 1/2 Stunde köcheln lassen.
  • Jetzt die Cashewnüsse, das Huhn und die Paprika hinzugeben.
  • 2 Teelöffel Palmzucker klein schneiden und in etwas Wasser verrühren, hinzugeben.
  • 2 TL Fischsauce hinzufügen.
  • Nach ca. 20 weiteren Minuten bzw. bis das Huhn durch, aber nicht zu trocken, und alles gut eingeköchelt ist, kann das Massaman Curry serviert werden.

Wir haben es mit Koriander bestreut, auch wenn das im Originalrezept nicht vorkommt, aber seit meinem Thailandurlaub ist das „Hass“ aus meiner Hassliebe zu Koriander gewichen.

Mahlzeit ihr Lieben!

 

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Thai-Ei … gut gegen Fernweh.

DSC01761Exotische Gerüche, frische Kräuter, knackiges Gemüse, brodelndes Leben … ach, seit unserem Honeymoon in Thailand plagt uns das Fernweh. Auch kulinarisch war der Urlaub ein echtes Erlebnis … wir haben wirklich viel ausprobiert (sogar Maden, aber das ist eine andere Geschichte ^^). Wir möchten ganz viele Rezepte, wie z.B. Matsaman Curry, daheim nachkochen. Bis wir dazu Zeit gefunden haben, sollte uns dieses thailändische Frühstück über unseren Blues hinweghelfen. Ein Omelette im Thai-Style, das einfach geht und doch nach Urlaub schmeckt.

Die Fisch-Sauce und den Reisessig haben wir aus dem Asialaden. Leider ist meist etwas Zucker zugesetzt, da müssen wir einfach noch mal intensiver auf die Suche nach Alternativen gehen.

 

Was braucht man (für zwei enooorm hungrige Personen oder drei nicht so gefrässige *g*)?

Für den Dip „Prik Nam Pla“:

  • 1 EL Fisch-Sauce
  • 1/3 Limette
  • 1 kleingehackte, mittlere Chili

Für den Dip „Prik Dong“:

  • 2 EL Reisessig
  • 1 kleingehackte, mittlere Chili

Für das Omelette:

  • 7 Eier
  • Pilze nach Wahl, zwei Handvoll (wir hatten Seitlinge in der Gemüsekiste), klein geschnitten
  • 1 Spitzpaprika, rot, klein geschnitten
  • Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Fisch-Sauce
  • Fett nach Wahl

Zum Drüberstreuen:

  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 2 Frühlingszwiebeln

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Was macht man?

Für die Dips einfach alle Zutaten gut zusammenrühren. Die Chilis waren bei uns etwas mildere bzw. haben wir auch ein paar der Kerne entfernt, damit die Dips nicht nur scharf sind, sondern auch noch nach was schmecken 😀 Obwohl wir spätestens seit Thailand auch einiges an Schärfe vertragen können *g*

Die Chilis sollten mit der jeweiligen Flüssigkeit gut bedeckt sein.

 

Die Pfanne kräftig vorheizen. Nun die Eier mit 2 EL Fisch-Sauce, Pfeffer und dem kleingehackten Knoblauch aufschlagen, bis sich Bläschen bilden. Jetzt das Gemüse dazu geben, weiter rühren. Mit Fett nach Wahl in die heiße Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis das Ei durch ist und der Boden leicht Farbe angenommen hat. Das Ei wenden (am besten in vier Stücke teilen).

Kurz auf der anderen Seite anbraten.

Mit den Dips und Koriander-Zwiebeln servieren!

Mahlzeit und Savaadi kha 😉