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Heidelbeer-Ingwer-Barbecue-Sauce.

DSC01944Bei dieser Sauce/Marinade für genussvolle Grillabende scheint auf den ersten Blick gar nichts zusammenzupassen. Ingwer, Schalotten, Heidelbeeren? Mit Tomatenmark? Whaaaaat?

Aber glaubt mir, diese wirklich ungewöhnliche Kombi schmeckt unfassbar herrlich als Marinade (für das fertige Fleisch) oder auch als (warmer) Dip. Eine echte Geschmacksexplosion!

 

Was braucht man?

  • 2 Teelöffel Ghee oder Fett nach Wahl
  • Salz
  • 1/2 Tasse Schalotten, sehr klein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, durch die Presse gedrückt
  • Ein 2 cm großes Stück Ingwer, wieder sehrrr klein gehackt
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1/4 Tasse Kokosöl
  • 1/4 Tasse Balsamicoessig
  • Etwas Honig
  • Ca. 200 g Heidelbeeren (bei mir waren es gefrorene)

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Was macht man?

Ghee in einem kleinen Saucentopf erhitzen. Die Schalotten mit etwas Salz hinzugeben und ca. fünf Minuten anschwitzen, ohne sie braun werden zu lassen. Jetzt kommen Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark hinzu. Für ca. 30 Sekunden anbraten. Nun Kokosöl, Essig und Heidelbeeren hineingeben und mit Honig abschmecken.

Kurz zum Kochen bringen und dann ca. 10 Minuten oder länger auf kleiner Flamme vor sich hin simmern lassen, damit die Sauce gut eindickt. Ab und zu die Heidelbeeren mit einem Kochlöffel gegen den Rand drücken, damit sie etwas „zermatschen“.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt könnt ihr das Fleisch eurer Wahl grillen und die Sauce kurz vor dem Servieren darüber pinseln und frische Kräuter darüberstreuen. Ich finde aber, sie ist auch gut als Art warmer Dip zum Fleisch geeignet.

Aufpassen: Ich würde die Marinade nicht VOR dem Grillen aufs Fleisch geben (wenn, dann erst kurz vorm Fertigwerden), denn die Heidelbeeren könnten sonst verbrennen.

 

Frohen, exotischen Grillabend oder -tag! =)

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Sorry, Heinz, Felix & Co: Das ist das beste Ketchup!

DSC01834Es ist Sommer, es ist heiß, es darf gegrillt werden. Yeah!

Natürlich fehlen auf fast keinem Grilltisch Dips, Senf und Ketchup. Auf der Seite www.paleo360.de hab ich ein geniales Rezept für Ketchup entdeckt und für mich/uns optimiert. Es ist super einfach und so geschmacksintensiv, dass niemand mehr zu den handelsüblichen Produkten greifen möchte (erst recht nicht, da diese meist voller Zusatzstoffe und Zucker sind).

Funny Fact: Laut Wikipedia hat Ketchup übrigens eventuell asiatischen Ursprung. Aber ich will hier nicht schon wieder ins Asia-Thema abdriften wie die letzten beiden Wochen, hehe 😉

 

Was braucht man?

  • 600 ml passierte Tomaten (warum will ich nur immer „passionierte“ Tomaten schreiben *g*?)
  • 1 EL Honig
  • 3 EL Apfelessig
  • Etwas Salz und Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL gemahlene Nelken
  • 1 Prise gehackter Rosmarin
  • 1 Prise Oregano
  • Einen Hauch Chili-Pulver oder Cayenne-Pfeffer, wer´s schärfer mag (je nach Belieben)

 

Was macht man?

Alle Zutaten in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen.

Danach mind. 30 Minuten vor sich hin simmern lassen. Geduld! (Ja, ich darf nicht reden, ich bin so ziemlich der ungeduldigste Mensch der Welt).

Im Kühlschrank soll sich das Paleo-Ketchup bis zu einer Woche halten. Sicher auch ein tolles Mitbringsel zu Grillpartys.

 

Genussvolles Grillen wünsch ich euch!