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Navets … die Rüben des Mais.

DSC00750Der Mai ist ein Wonnemonat. Nicht nur (aber auch), weil er mein Hochzeitsmonat ist 😉 Er lässt auch viele herrliche Gemüsesorten gedeihen. Und so fanden wir in unserer Biokiste einen echten Überraschungsgast: „Navets“, auch Mairübchen genannt. Kannte ich ehrlich gesagt noch gar nicht.

Auf dem Foto unten seht ihr sie im Originalzustand, es sind diese weißen Knollen rechts im Bild. Im beiliegenden Prospekt wurden sie als „reich an Vitaminen und Eiweiß“ angekündigt. Sie können wie jede andere Rübe zubereitet werden, am besten kommt ihr Geschmack beim Dünsten heraus. Mairübchen kann man aber auch als Rohkost in Salaten oder als Gemüsestick mit Dip verzehren. Die Blätter und Stiele lassen sich wie Spinat zubereiten.

Wir haben sie zu einem tollen Pfannengemüse verarbeitet!

 

Was braucht man (für 2 Personen)?

  • 2 Navets
  • 1 kleinen Bund grünen Spargel
  • Ca.  4 kleine Karotten
  • 1 rote Zwiebel
  • Sesam
  • Salz
  • Thymian, Oregano, Basilikum
  • Fett nach Wahl

 

Was macht man?

Gemüse waschen, beim Spargel die Enden abbrechen (die Navets habe ich geschält). Alles klein schneiden.

In etwas Olivenöl erst die Zwiebel anschwitzen, dann die Karotten und den Spargel hinzugeben. Nach einiger Zeit gesellen sich die Navets hinzu. Würzen nach Belieben, wir haben es mediterran gehalten, aber auch etwas Sesam hinzugegeben. Nun etwas Wasser hinzugeben und schmoren lassen. Nicht zu lange, denn der Spargel sollte noch bissfest sein und nicht faserig werden. Ich glaub, bei uns war es eine gute Viertelstunde.

Dazu haben wir eine Bratwurst vom Grill verspeist … wenn man genau hinschaut, findet man nämlich welche, bei denen weder Gluten noch Zucker, Dextrose oder irgendwelche Geschmacksverstärker hinzugefügt wurden. Erstaunlicherweise nicht mal so häufig im Bioladen, sondern im normalen Supermarkt. Hier heißt die Devise einfach: Augen auf und sich gut umschaun, wenn man schon verarbeitete Sachen wie Würste isst, sollte wenigstens nicht zu viel Schrott drin sein.

Ich wünsche frohe Mairübchen-Mahlzeit 😀

 

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Wenn der Biokistenmann zweimal klingelt.

WP_20150206_006Zugegeben, der Biokistenlieferant klingelt gar nicht. Doch die „Headline“ fand ich so schön 😀

Ich will (hier *g*) ja keine Werbung machen (jaaa, aus meinem Mund klingt das etwas unglaubwürdig), aber ich liebe meine Biokiste heiß und innig!

Jeden Donnerstagmorgen ist es so weit und heimlich, still und leise wird uns die Gemüsekiste vor die Tür gestellt. Mittlerweile in der praktischen Thermobox, so dass nichts verderben kann. Es ist immer wieder spannend, welche tollen Gemüsesorten sich darin befinden (natürlich kann man sich im Internet spoilern lassen, aber wer will das schon?)

Mittlerweile haben wir „Salate“ wieder von der Liste gestrichen, da uns da fast zu viele Häupel drin waren. Statt dessen erhalten wir noch mehr Gemüsesorten.

Ich bin schon gespannt, was uns morgen erwartet!

I LIKE!

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Best Kohl ever (oder: Verschossen in Kohlsprossen).

Seid ihr bereit für Kohlsprossen, so köstlich wie nie zuvor? Dieses Rezept überzeugt selbst Kohl-Gegner (glaubt mir, ich hab einen solchen damit „umgepolt“).
Cavolini al forno1Was braucht man (für zwei Personen)?

  • Kohlsprossen (ca. 800 g)
  • 1 hartgekochtes Ei
  • Prosciutto-Chips (Anleitung hier)

Für das Dressing:

  • 1/2 Tasse Olivenöl (bzw. mehr, nach Anzahl der Kohlsprossen)
  • 1–2 Teelöffel Dijon-Senf
  • Ca. 2 Teelöffel Balsamico-Essig
  • 1 Schalotte, klein gehackt
  • Etwas Meersalz und Pfeffer

 

Was macht man?
Heizt den Ofen auf 200° C  vor. Legt die Kohlsprossen (wenn größer, halbiert, bei fleckigen bitte die äußeren Blätter entfernen) auf ein Blech mit Backpapier, beträufelt mit gutem Olivenöl, etwas Meersalz und Pfeffer. In der Zwischenzeit könnt ihr das Dressing anrühren. Meine Kohlsprossen waren nach ca. 15 bis 20 Minuten fertig = d.h. schön weich, aber nicht zu weich, und deutlich gebräunt.
Gebt die Sprossen in eine große Schüssel. Jetzt kommt die Marinade darüber. Dann wird das hartgekochte Ei durch ein Sieb gedrückt und der „Eier-Matsch“ auf die Sprossen gegeben. Zum Schluss noch die die Prosciutto-Chips darüber zerbröseln.

Fertig sind die geilsten Kohlsprossen (auch wenn sich das jetzt irgendwie schräg anhört ^^). Auf unseren Fotos serviert mit Kürbis und Weiderind – aber sicher auch ganz für sich genossen herrlich.

 

 

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