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Faschierte Laberl, die Erste.

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Ich liebe faschierte Laberl/Laibchen/Hackbällchen oder wie immer man sie nennen mag.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sie zuzubereiten, dass sie immer wieder kulinarisch überraschen. Darum wird das bestimmt nicht das letzte Hackbällchen-Rezept von meinereiner bleiben. Teil 1 startet mit einer exotischeren Variante!

 

Was braucht man (für 2 Personen)?

 

Für das Gemüse:

  • 1 kleinen Brokkoli
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 Karotten
  • 1 rote Paprika
  • Kokosmilch oder Kokoscreme
  • Zum Würzen ebenfalls Muskatnuss, Piment, ev. etwas Kurkuma, Salz und Pfeffer

 

Was macht man?

  • Ei, Mehlersatz (Mandeln oder Kokosmehl) und Gewürze in die Hackfleischmasse geben und alles gut durchkneten. Aus der Masse Bällchen beliebiger Größe formen.
  • Gemüse waschen (schälen) und kleinschneiden.
  • Hackbällchen in einer Pfanne mit Kokosöl oder Ghee anbraten (zuerst mit etwas mehr Hitze, dann reduzieren).
  • In einer zweiten Pfanne den Lauch in Kokosöl oder Ghee anbraten (nicht braun werden lassen), dann Karotten hinzugeben. Nach ein paar Minuten dürfen sich Brokkoli und Paprika dazugesellen. Alles gut anbraten und mit etwas Kokosmilch aufgießen. Muskatnuss darüber reiben, mit Piment, ev. etwas Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Hackbällchen waren bei mir nach ca. 15 Minuten durch, das hängt stark von ihrer Größe ab. Ich mache immer ein „Probier-Hackbällchen“ dazu, zum Test-Aufschneiden. Bei qualitativem Hackfleisch können die Laibchen/Bällchen innen ruhig noch etwas rosé sein.

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Mahlzeit!

 


Huhn im Kräuterrausch.

Huhn in Kräutern1

Wir lieben frische Kräuter … und dieses Huhn bekommt reichlich davon ab. Das Glückliche erhält quasi eine ausgiebige Kräutermassage.

 

Was braucht man (für ca. vier Personen)?

  • 4 Hühnerschenkel (wenn möglich, Wildhühner)
  • 1 Schalotte
  • Reichlich Basilikum (ca. eine Handvoll)
  • Reichlich Petersilie (ca. eine Handvoll)
  • Etwas Rosmarin
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Apfelessig
  • Etwas Wasser
  • Olivenöl
  • 2 TL griechisches Joghurt
  • 1 Schuss Zitrone
  • Salz, Pfeffer

 

Was macht man?

Alle Zutaten in einem Mixer gut pürieren. Also, alle Zutaten für die Marinade. Das Huhn bitte nicht pürieren 😉 Wir haben die Marinade mehr nach Gefühl gemacht, daher kann ich nicht hundertprozentig garantieren, dass alle Mengenangaben stimmen. Schmeckt es einfach ab und ergänzt und verfeinert nach Bedarf!

Die Hühnerschenkel werden jetzt in einem großen Tiefkühlbeutel verstaut. Die Marinade hineingeben und alles gut einmassieren. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank einwirken lassen.

Den Ofen auf ca. 200° C vorheizen – 30 Minuten vor dem Kochen sollten die Hühner aus dem Kühlschrank genommen werden. Nun auf dem Rost ca. 35 bis 40 Minuten „bräunen“ lassen bzw. nach Gefühl und nach Größe der Schenkel (das kann stark variieren, die Außenseite sollte jedenfalls schön knusprig und braun werden). Zwischendurch wenden. Am besten ein Blech mit Backpapier unter den Rost schieben, damit der Ofen nicht so vollgesaut wird.

Mahlzeit!

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