Kimchi: Milchsauer macht lustig.

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Fermente. Eine der Königsdisziplinen der Paleowelt. Fermentierte Lebensmittel sind unglaublich gesund und stecken voll guter Darmbakterien (daher bei uns besonders wichtig). Bevor ihr euch jetzt fragt, was Fermente sind: Ein wichtiges kennt ihr bestimmt – nämlich Sauerkraut. Denn fermentierte Lebensmittel sind milchsauer vergorene Produkte.

 

Was länge gärt, wird endlich gut: Kimchi.

Wir lieben „Kimchi“ (auch meine Zwillingsschwester ist ganz wild darauf). Das ist sozusagen das Sauerkraut der Asiaten.

 

Was braucht man?

  • 1 Stück Chinakohl
  • Ca. drei Frühlingszwiebel
  • Ca. 3 Knoblauchzehen (gerne auch mehr, je nach Geschmack)
  • 1 großes Stück Ingwer
  • 1 rote Paprika
  • Chillipulver
  • Viiel grobes, unjodiertes Meersalz. Hier ist ganz wichtig, dass es wirklich ohne Jod ist. Denn nur mit unjodiertem Salz klappt die Fermentation
  • Bügelgläser bzw. luftdicht verschließbare Gläser (Weckgläser, ausgewaschene Gurkengläser oder ähnliches)

 

Was macht man?

Der Chinakohl wird halbiert (der Strunk entfernt) und in mittelgroße Stücke zerschnitten (ca. drei Finger breit). Diese nun in einem Topf mit Wasser bedecken und reichlich einsalzen. Und mit reichlich meine ich wirklich reichlich: Ca. zwei Hand voll Meersalz können es gerne sein (wenn man jetzt kostet, muss der Kohl „salzig wie das Meer schmecken“). Nun mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten (Knoblauch, Ingwer, Paprika) in einem Mixer zu einer Paste pürieren. Die Frühlingszwiebeln in mittelgroße Stücke schneiden.

Nun das Wasser abgießen, den Kohl abspülen. Die Chilipaste sehr gut in den Chinakohl einkneten. Zum Schluß kommen die Zwiebeln hinzu. Nun alles in die Gläser geben, gut andrücken und luftdicht verschließen.

Der Kimchi kann jetzt ca. einen Tag bei Zimmertemperatur stehen und wird danach kühl und dunkel gestellt (Kühlschrank oder Keller). Mindestens fünf Tage lang, in denen die Fermentation statt findet.

Das Kimchi ist jetzt fertig und hat lange genug in seinem Saft „geschmorrt“. Nun steht dem Fermente-Erlebnis nichts mehr im Wege! Beim Öffnen des Kimchis zischt es meist und ein herrlicher Geruch strömt einem entgegen. Fermentation gelungen – lasst es euch schmecken, als Beilage, als Snack, zu Hauptspeisen, zu einem Omelette, ganz nach Belieben!

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