Gastbeitrag: Paleo-Wraps/-Palatschinken von Tanja.

WP_20150126_008-newMeine Damen und Herren, tatatataaaaam, es folgt:

Ein Gastbeitrag meiner Zwillingsschwester Tanja 🙂

„Om nom nom!!!“ So in etwa könnte man meine Reaktion auf die köstlichen Wraps*, inspiriert von http://www.paleorox.de/cassava-wraps/, schriftlich festhalten. Von meiner Zwillingsschwester Sonja habe ich diesen Tipp bekommen. Sie war es auch, die mir das Tapiokamehl aus dem Asia-Shop mitnahm. Ich war neugierig darauf, wusste anfangs aber nicht recht, wie und für welche Speisen ich diese Art Mehl verwenden konnte. Dann habe ich das Wrap-Rezept gelesen und dachte: „Soo schwer klingt das eigentlich gar nicht!“ Man muss dazu sagen: Ich bin keine routinierte Köchin und schrecke vor kompliziert klingenden Rezepten eher zurück. Die Wraps waren allerdings wirklich sehr einfach und sind auch auf Anhieb gelungen. Sie schmecken wie Palatschinken, wie sie bei uns in Österreich heißen. Wir haben sie auf pikante Art gegessen; es gab Schinken, Lachs, Käse, Salat, Fleisch etc. zur Auswahl und jeder konnte sich seinen Wrap so belegen, wie er es am liebsten hatte. Aber auch süß sind diese Dinger ein echter Genuss! (Mein Freund hat die Reste dann mit Marillenmarmelade verdrückt – nicht gerade paleo-like, ich weiß ;)) Mein Fazit: Die gibt’s jetzt bestimmt öfter!

 

Was braucht man (für 5 bis 6 Wraps)?

  • 4 Eier
  • 4 gehäufte EL Tapiokastärke (von Roxi wird allerdings Cassavamehl empfohlen, da soll die Konsistenz noch besser werden)
  • Kokosmilch
  • Salz
  • Etwas Fett (Kokosöl oder Ghee) zum Braten

 

Was macht man?

  • Die Eier werden schaumig geschlagen, nach und nach kommen jetzt die Tapiokastärke und eine Prise Salz dazu. Alles gründlich verrühren.
  • Jetzt die Kokosmilch dazu geben und weiterrühren. Es muss Kokosmilch hinzugegeben werden, bis der Teig eine crepeartige Konsistenz hat (eher flüssig).
  • Die Pfanne auf mittlerer Temperatur vorheizen.
  • Etwas Fett in die Pfanne geben (nicht zu viel, sonst vermischt sich der Teig gleich mit dem flüssigen Fett).
  • Jetzt mit einem kleinen Schopflöffel etwas Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen, bis er die ganze Fläche bedeckt. Kleine Lücken kann man schließen, indem man noch etwas Teig darüberträufelt und die Pfanne schwenkt.
  • Wenn die Ränder anfangen, sich zu lösen, den unteren Bräunungsgrad vorsichtig mit einem Pfannenheber kontrollieren (sonnengelb ist perfekt).
  • Den „Palatschinken“ wenden. Locker aus dem Handgelenk (haha^^) oder mit einem Pfannenwender.
  • Die zweite Seite braucht meistens nicht mehr so lange, also aufpassen, dass nichts anbrennt. Fertigen Wrap/Palatschinken auf einen Teller gleiten lassen.

*Bei uns im Ösiland sind „Palatschinken“ Eierkuchen, die traditionell mit Milch, Mehl und Eiern in der Pfanne gebacken werden. Genossen werden sie mit süßem oder saurem Inhalt. 

 


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