Mampf, mampf: Pastinaken-Stampf.

WP_20150127_010

Im Laufe einer ausgefüllten Arbeits-Woche fragt man sich schon mal: Will ich heute wirklich noch „aufkochen“? Doch bisher hat es sich immer gelohnt und mir eher Energie gegeben als entzogen (das Zusammenräumen hinterher … ist eine andere Geschichte ^^).  Heute gibt es ein Rezept rund um eines meiner Lieblings-Gemüse: die Pastinake. Diese wunderbare Wurzel findet man in größeren Supermärkten und natürlich im Bioladen, ca. von Oktober bis März (ein klassisches Herbst- bzw. Wintergemüse). „Begleitet“ (wie nobel das klingt *g*) wird sie hier von Hähnchen in Kokosmilch mit Paprika.

 

Was braucht man (für vier Personen)?

  • Vier Hähnchenfilets
  • Ca. 900 g Pastinaken
  • 1 Kurkuma-„Würmchen“ (oder etwas geriebenen Kurkuma)
  • Sesamöl/Sesamgewürz
  • 2 Paprika
  • Kokosmilch/Kokoscreme
  • Fett nach Wahl (Kokosöl/Ghee/Butter)
  • Salz/Pfeffer

 

Was macht man?

  • Pastinaken schälen.
  • Jetzt die Pastinaken, die Paprika und die Hähnchenfilets in kleine Stücke schneiden.
  • In einem mittleren Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Pastinaken hineingeben.
  • Etwas zeitversetzt die Hähnchenfilet-Stücke in einer Pfanne mit Kokosöl bzw. Fett nach Wahl anbraten. Dann die Paprikastücke dazugeben.
  • Jetzt etwas Kokosöl/Kokoscreme hinzufügen und das Ganze vor sich hinsimmern lassen. Eventuell mit etwas Tapiokastärke eindicken (wenig!).
  • Nach ca. 15 bis 20 Minuten sind die Pastinaken weich. Wasser durch ein Sieb abgießen und Pastinaken stampfen (mit einem Stampfer geht das am besten. Man kann aber ausnahmsweise auch einen Pürierstab benutzen, denn hier verhält sich die Pastinake anders als die Kartoffel, die beim Verarbeiten mit dem Pürierstab Fäden zieht und, auf gut österreichisch, so richtig “schlatzig” wird).
  • Püree mit etwas Butter (ev. etwas Sahne), Kurkuma, Salz, Pfeffer und Sesam verfeinern.
  • Hähnchenfilets abschmecken (mit Sesamöl, Sesamgewürz, Kurkuma).
  • Servieren und genießen.

WP_20150127_001 WP_20150127_002 WP_20150127_004pastinakenstampf


5 Antworten zu Mampf, mampf: Pastinaken-Stampf.

  1. Ursula Huber schreibt:

    Hallo, meine liebe Paleo-Sonni,
    habe mir soeben deinen Blog abermals angesehen, und-VIELLEICHT- wage ich mich als totaler Laie auf diesem Gebiet irgendwann an die Zubereitung der EIER -MUFFINS.
    Das Rezept klingt gut, sieht umgesetzt sooo lecker aus, die Zutaten kann man auch um`s Eck erhalten. Es könnte also ein Einstiegsrezept für eine alte, althergebracht Kochende sein.
    Ich bin nach wie vor so was von begeistert von deinem Können und deinen Ausführungen! Du animierst mit deinem Blog zum Nachahmen, weil du in sagenhaft lockerer Art und Weise formulierst und den rigoros erhobenen Zeigefinger weglässt. Und-natürlich-weil du echt `was d`rauf hast.
    Dein Fan!

    • paleosonni schreibt:

      Hehe, jo danke. Dann bin i scho gespannt auf deine Eier-Muffins. Vielleicht gibts ja mal was zum Kosten. Am besten nimmst eine Silikon-Muffin-Form, da braucht ma nichts einfetten und sie gehen besser raus. Tani meint, in der normalen Form lösen sie sich nicht so gut und brauchen länger. Viel Erfolg 😀

  2. Pingback: Es müssen nicht immer Kartoffeln sein: superschnelles Selleriepüree. | paleo sonni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.