Der Kürbis, aus dem die Spaghetti kam.

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Ein Kürbis, aus dessen Fruchtfleisch man ein Nudelgericht zaubern kann?

Klingt komisch, ist aber so: Der Spaghettikürbis sorgt für kulinarische Überraschungen. Sein Inneres erinnert tatsächlich an Nudeln. Und der Geschmack? Leicht süßlich, aber mild, ev. ein bisschen wie Zucchini … sehr schwer zu beschreiben. Aber super lecker!

Umso größer war die Freude, als ich diesen Kürbis tatsächlich im Landen ums Eck entdeckte:

 

Was braucht man?

  • 2 Spaghettikürbisse
  • 1 Pastinake, wenn gewünscht
  • 3 Karotten
  • Fett nach Wahl
  • Parmesan
  • Kräuter der Provence
  • (Fleisch-/eiweißhaltige Beilage nach Wahl)

 

Was macht man?

Vor dem Kochen, am besten mit einem Schaschlikspieß, rundum Löcher in die Schale stechen. Das ist ein echter Kraftakt, denn die Schale dieses Kürbisses ist sehr hart.

In einen großen Topf geben – der Kürbis sollte sich beim Kochen drehen können, damit er gleichmäßig gar wird – mit Wasser bedecken und aufkochen lassen. Nun bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten garen, evtl. länger. Ob er durch ist, verrät ein Fingerdruck auf die Schale: Wenn sie nachgibt, kann man den Kürbis herausnehmen. Jetzt halbieren, Kerne und harte Fasern entfernen, das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale schaben – es zerfällt dabei von allein in „Spaghetti“.

Wir haben ihn dann so weiter zubereitet:

Pastinaken und Karotten, ev. noch eine Süßkartoffel, mit dem Sparschäler zu „Tagliatelle“ schneiden. In einer Pfanne anbraten und dann noch kurz die „Spaghetti“ dazugeben. Parmesan darüber hobeln, mit Kräutern der Provence abschmecken und als Beilage servieren.

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Anscheinend schmeckt er aber auch überbacken sehr lecker, oder als Hauptgericht, oder mit leckerem Pesto und und und … ich hoffe, dass ich noch öfter auf diesen besonderen Kürbis treffe.


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