Knochenbrühe. Ein Power-Food.

WP_20150301_002Die „Bone Broth“ ist der Ritterschlag eines jeden Paleo-Koches. Kaum eine Speise ist so voller Nährstoffe und gibt dem Körper so viel Kraft und Energie. Gerade in Erkältungs-Hochzeiten unverzichtbar. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal zu denjenigen gehöre, die ihre Brühe/ihren Fond selber ziehen. Vor allem, da ich es mir auch ziemlich aufwendig vorstellte. Doch ja, ich hab´s getan, es war gar nicht schwer – und ich fühlte mich, als wäre ich in die „Upper Class“ der Paleoaner aufgestiegen 🙂

Anfangs hatte ich gehörigen Respekt davor, mit Knochen zu kochen. Keine Ahnung, warum. Doch der erste Versuch war gleich ein voller Erfolg – und ich betrachtete meine Knochenbrühe mit fast mütterlichem Stolz 😉

 

Was braucht man (für ca. vier Liter Brühe)?

  • Beim Bio-Metzger des Vertrauens mit stolz erhobenem Kopf ca. ein Kilo Rinderknochen (Markknochen) holen („Jaa, ich mache meine Brühe selbst“) – auch gefrorene Knochen sind ok!
  • Zwei Karotten
  • Eine Stange Lauch
  • Knollensellerie (ein halber)
  • Knoblauch
  • Schalotten (nach Belieben)
  • Unjodiertes Meersalz
  • Apfelessig

 

Was macht man?
Gemüse & Co schälen und grob schneiden.

Die Knochen in einen großen Kochtopf geben, ca. 2 Esslöffel Apfelessig hinzufügen und mit Wasser bedecken. Danach zum Kochen bringen. Nun kommen das grob gewürfelte Gemüse hinzu und etwas Meersalz. Jetzt heißt es: Hitze reduzieren und das Ganze gemütlich „simmern“ lassen. Da ich weder einen Schnellkochtopf habe, der Zeit spart, noch einen Slow Cooker, der unbeaufsichtig „arbeiten“ kann, muss die Brühe natürlich hin und wieder gebabysittet werden. Vier Stunden sollte sie auf jeden Fall auf dem Herd vor sich hinsimmern. Ja, das verbraucht Energie. Aber die Brühe gibt danach viel Energie zurück – zwar nicht in Form von Strom, aber in Form von Nährstoffen 😉

Meine erste „Bone Broth“ habe ich fast sechs Stunden arbeiten lassen. Ein Teil wurde danach in Muffinförmchen eingefroren – so habe ich Brühe schnell zur Hand. Den Rest trank ich genüsslich aus … die Brühe hält sich eingefroren ca. sechs Monate, im Kühlfritz ungefähr drei Tage.

Fazit: Ein schönes Projekt für gemütliche, regnerische Nachmittage. Auch und gerade bei stressigem Alltag: Knochenbrühe machen lohnt sich und entspannt sogar. Sie ist ein echter Nährstoffbooster und einfach: om nom nom!

 

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